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Eddie Turner in Trio-Besetzung, bot einen gewaltig eindrucksvollen Abend im Reigen (Vienna Blues Spring Festival).
Seine zwei Sets waren an Dynamik nicht zu steigern und ich finde, er ist auch stimmgewaltiger geworden. Zu seiner Arbeit an der Gitarre braucht man nicht viel erwähnen, aber eines doch, er ist ein "devil boy" (!) - ob mit Slide oder ohne, ob mit Wha-Wha-Effekt, Distortion, Chorus oder simplen cleanen Fendersound.
Eddie ist einfach "Top Of The Art".

Zu seinen Mitmusi-kern zählten Jochen Eminger am Bass und Frank Mellies am Schlagwerk, welche ihn sehr gut beglei-teten. Wenn man bedenkt, sie hatten nicht lange Zeit um sich mit Eddies Musik ausein-anderzusetzen - und diese ist doch etwas anders als die herkömmlichen drei Akkorde des Blues.
Eddies Darbietungen wie "Jody", "The river", "Dangerous", "The wind cries Mary", "Ask myself why", "Privileged life", um nur einige zu erwähnen, stammen überwiegend aus seinen beiden Alben (CDs) "Rise" und "The Turner Diaries".
Aber auch die Stücke "Help the poor" und "Talk to your daughter" waren überaus mit Eddies Dominanz ausgestattet (lange Soli und extreme Spannung mit hypnotischem Vortrag).
Ich für meinen Teil hatte das Glück Eddie näher kennenzulernen, somit war es für uns klar, diesen Musiker muss man vorstellen, denn seine Bluessongs unterscheiden sich gewaltig vom - "bei uns sowieso nicht zu hörenden/sehenden"- normalen Bluesgeschehen. Jedoch international ist er bereits ein gern gesehener Gast im "real" Bluesgeschehen.
Ich kannte solch eine Bluesmusik nur aus Teilen Louisianas, wo man ähnliche "voodoo-artige" Dramatik musikalisch demonstrierte. Hätte man noch getanzt, wäre der Punkt getroffen.
An dieser Stelle ein "Dankeschön" an die Veranstalter (Wolfgang und Dietmar), Willi (Manager) und Eddie mit seiner Band für diesen feinen Abend.
Wir hoffen auf ein Wiedersehen im Herbst 2008 in Wien und drücken die Daumen, jedoch nicht zu fest, damit alles funktioniert.
>>>> Fritz Svacina
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Anmerkung: auch Peter F.Gold (usa) war beim Konzert und bei vielen anderen auch, sein Kommentar:
.....dieser Mann "EDDIE TURNER" verdient es, so oft es nur geht verpflichtet zu werden, er ist eine Bereicherung der Bluesszene international gesehen und bietet abwechslungsreich weit mehr Bluesmusik als so mancher sogenannter "bekannter Star" der Szene, z.B. Fabulous Thunderbirds (Kim Wilson) oder Allison Jr., die heimischen Blueswoman möchte ich absichtlich ausschliessen, denn dabei würde mir eine gute Strip Party mehr zusagen. Was soll das eigentlich? Ist es ein Bluesfestival oder ein einfaches Rock'n'Roll Konzert mit quälender Sexy-Show im Vorprogramm?
>>>>P.F.Gold
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